1 Reply Latest reply on Feb 22, 2019 8:38 PM by Dorina N.

    Abo telefonisch verlängert --- vereinbarte Leistungen nicht erhalten

    eggingert

      Hallo liebe Community,

       

      Kurz zu den Rahmenbedinungen:

       

      --> Vertrag fristgerecht gekündigt

      --> mehrmals Anrufe von der Kundenrückgewinnung erhalten

      --> am 14.01.19 dann mal Zeit für ein Telefonat mit den Kollegen gehabt und mir telefonisch eine Vertragsverlängerung aufschwatzen lassen.

       

      Jetzt zum eigentlichen Problem:

      Nach einer längeren Diskussion, dass ich mir Sky ja nur wegen der Bundesliga angeschafft hatte,dieses Sportangebot aber zunehmend zerstückelt wird, aber meine Frau auch gerne die Filmangebote nutzt, kamen wir zur Vereinbarung, dass ich mein bisheriges Abo (Komplett, inkl. HD) weiter nutzen könnte. Zusätzlich noch Sky Q (ohnehin für mich eine Frechheit für eine Benutzeroberfläche Geld zu verlangen und den unübersichtlichen Digitalhaufen auch noch als Quantensprung der Unterhaltungsbranche anzupreisen) UND ein zweiter KOSTENLOSER Receiver SOWIE drei DAZN Gutscheine, dass ich zumindest bis Ende der BuLi Saison in den Genuss der Montagsspiele komme. ---> Das alles zum Preis von 44,90€ im Monat (5€ mehr als bisher). Zu diesen Konditionen in Verbindung mit den erwähnten Leistungen habe ich dann auch einer Verlängerung telefonisch zugestimmt.

      Zum Ende des Gesprächs wurde mir noch mitgeteilt, dass ich den neuen Vertag innerhalb ein paar Tagen per Email UND Post noch schriftlich erhalten werde, sowie den Receiver inkl. Zweitkarte innerhalb von 3 Tagen per Post.

       

      So strichen die Tage ins Land... aber weder die Vertragsunterlagen noch der Receiver sind aufgetaucht. Jedoch: der neue (um 5 Euro höhere) Abobeitrag sowie eine "Aktivierungsgebühr" (in meinen Augen die nächste Frechheit) wurden brav abgebucht.

      Also, am  08.02.2019 nochmals angerufen... nach ner Ewigkeit in der Warteschleife einer Mitarbeiterin die Situation dargelegt: Ihre sehr pampige Antwort war, wieso ich mich denn nicht schon früher gemeldet hätte, im System könne sie nichts sehen und überhaupt kann sie mir nicht helfen, das würde eine andere Abteilung übernehmen --> Der Versuch mich an einen dieser Sachbearbeiter weiter zu vermitteln scheiterte dann aber wegen hoher Auslastung, jedoch wurde mir ein Rückruf versprochen.... Der natürlich auch Tage danach nicht kam, sondern, wie durch ein Wunder zwei Tage später, meine Vertragsunterlagen per EMail.

      *Sarkasmus an* In der Hoffnung, dass nun auch mein lange erhoffter zweiter Receiver bald kommt, saß ich tagelang, freudestrahlend und voll des Glückes vorm Fenster, und wurde jedesmal bitter enttäuscht, als der Postbote wieder lediglich die aktuellen Rabattmarken des örtlichen MC Donalds oder die neue Ausgabe der Wendy in meinen Briefkasten schob, und ohne mir ein Paket zu übergeben, wieder von Dannen zog. *Sarkasmus aus*

       

      Da ich mich hier langsam aber sicher an der Nase herumgeführt fühlte, bat ich einen befreundeten Anwalt um eine kurze Einschätzung der Situation. Sein Rat: Widerrufen und eine klare Frist setzen. Das vierzehntägige Widerrufsrecht gilt ja immerhin erst ab Erhalt der schriftlichen Vertragsunterlagen und einer dazugehörigen Widerrufsbelehrung.

      Auch wurden die besprochenen Vertragsinhalte von Sky nicht erfüllt, womit ein Sonderkündigungsrecht vorliegt.

      Gesagt, getan... Widerruf per Email und schriftlich (per Einschreiben) am 12.02.19 an Sky geschickt, mit der Fußnote, dass ich den Widerruf zurück ziehen würde, wenn ich denn endlich den versprochenen Receiver und meine Gutscheine kriege.

      Tags darauf erhielt ich einen Anruf von Sky mit dem Hinweis, dass ich um einen Rückruf gebeten hatte. 7 Tage für einen Rückruf, alle Achtung!

      Auch ihr erklärte ich mein Problem, und sie sagte mir, den zweiten Receiver gäbe es nicht kostenlos, ich sollte doch bitte 149 € dafür löhnen.

      Dankend abgelehnt und darauf verwiesen, dass meine Kündigung weiterhin Bestand hätte und sie dass der zuständigen Abteilung doch mitteilen möge.

      Wieder war es ruhig an der Ecke, bis zum  16.02.19, als ich eine Email erhielt, mit einem schönen Vorgefertigten Schreiben, dass mein Widerruf nicht akzeptiert werden könnte, da ich ja die Frist von 14 Tagen nicht eingehalten hätte.

      Also, wieder ab zum Anwalt meines Vertrauens, welcher mir bestätigte, dass dies kompletter Quatsch sei.

       

      Ich habe dieses Schreiben mit den selben Worten beantwortet wie das Erste, nur hier noch einmal darauf hingewiesen, dass die gütlich Einigung für mich nun nicht mehr in Frage käme und ich den Vertrag entweder widerrufe UND gesondert kündige wegen nicht Erfüllung des Vertrags.

      Bis hierhin, keine Neuigkeiten mehr, das war heute.

      Ich für meine Begriffe habe an dieser Stelle aber von dem Laden dermaßen die Nase voll....

       

      Wer bis hierhin meinen text durchgehalten hat, dem kann ich nur einen Rat geben: Lasst euch nicht zu einer leichtfertigen Vertragsverlängerung per Telefon hinreißen. Lasst euch ein unverbindliches, SCHRIFTLICHES Angebot zuschicken, welches ihr dann überprüft. Sagt ausdrücklich, dass ihr keine tel. Vertragsverlängerung wünscht. Sollte etwas schief gehen, kann euch nur noch der Liebe Gott oder ein Anwalt helfen

       

      Beste Grüße